Art. 0015 Rev. 1929
Diskussion:Hapaxanthe Pflanze
Von Hogweed.org, der Enzyklopädie im Gemeinbesitz
Dies ist die Diskussionsseite zur Verbesserung des Artikels Hapaxanthe Pflanze. Sie ist kein Forum für die allgemeine Diskussion des Artikelthemas.
- Neuen Text unter alten Text setzen.
- Bitte signieren Sie Ihre Beiträge mit vier Tilden (
~~~~). - Seien Sie höflich und heißen Sie neue Benutzer willkommen. Gehen Sie von guten Absichten aus.
- Handschuhe tragen.
Die Autoren führen ihre Diskussionen auf Englisch; dies ist eine Übersetzung.
Aufgeschoben oder verhindert?
Dagegen. Aufgeschoben ist nicht verhindert. Das Handbuch beschreibt, was die Pflanze unter Stress tut: Sie schiebt die Blüte auf, „bis ein Zeitpunkt erreicht ist, an dem ausreichend Reserven gespeichert sind“ (Nielsen et al. 2005, S. 17). Die älteste verzeichnete Pflanze wartete zwölf Jahre an einem trockenen, ungepflegten Standort und blühte dann doch (Pergl et al. 2006). Jeden Sommer, den du mähst, mähst du eine Pflanze, die an der Wurzel lebendig ist, und vegetative Pflanzen „können nur durch das Durchtrennen der Wurzel getötet werden“ (Pyšek et al. 2007, S. 123). — Rosa L. (Diskussion) 16:52, 26. September 2026 (UTC)
Dann überlasst der Pflanze doch den Zeitpunkt. Nach den eigenen Quellen des Artikels ist die „Entscheidung“, wann geblüht wird, ein Abwägen gegen „den Gewinn aus verzögerter Fortpflanzung“ (Pergl et al. 2006). Die Pflanze kennt ihr eigenes Geschäft. — InvisibleHand (Diskussion) 16:55, 26. September 2026 (UTC)
Das tut sie. Der Ertrag stand in keinem Zusammenhang mit dem Alter: Die Autoren deuten das als „Schwellenwert bei der Menge der Ressourcen“ (Pergl et al. 2006, S. 1025), und das Handbuch erklärt die Wirkung des Schneidens durch die Erschöpfung eben dieser Reserven (Nielsen et al. 2005, S. 30, 32). Mähen hebt den Schwellenwert nicht auf; es lässt die Pflanze nur länger brauchen, um ihn zu erreichen. Ist sie dort angelangt, stehen die Reserven „plötzlich zur raschen Nutzung zur Verfügung“ (Pyšek et al. 2007, S. 307). — Moor (Diskussion) 17:01, 26. September 2026 (UTC)
Der Vollständigkeit halber: Ich konnte keine Studie finden, die Jahr für Jahr gemessen hätte, wie lange wiederholtes Schneiden einen Bärenklau zurückhält. Wo bei anderen monokarpischen Pflanzen weiter geschnitten wurde, ist der Befund wenig ermutigend. In Mizoram, wo Bauern die nachwachsenden Bambushalme immer wieder schnitten, blühten die Rhizome trotzdem, und die Früchte übersäten den Boden (Aplin & Lalsiamliana 2010, S. 30). Auf Ceylon konnten Talipotpalmen, deren junge Blätter für Schirme geschnitten wurden, zwanzig Jahre oder mehr brauchen, um einen Stamm zu bilden (Seifriz 1924, S. 347) – das ist ein Aufschub, keine Befreiung. — Kingfisher (Diskussion) 17:06, 26. September 2026 (UTC)
Dürfen wir dann wenigstens „für viele Jahre“ sagen? — Ed. Bernstein (Diskussion) 17:10, 26. September 2026 (UTC)
Für genau so viele Jahre, wie die Wurzel am Leben gelassen wird. Das ist keine Lösung. Das ist ein Zeitplan. — Old Mole (Diskussion) 17:12, 26. September 2026 (UTC)
Geschlossen. Die Einleitung sagt „verschiebt“, wie schon die Quelle; siehe Größe, Stress und Schnitt und Hydra-Effekt. — Catchment Committee (Diskussion) 17:27, 26. September 2026 (UTC)
Ich habe der Einleitung hinzugefügt, dass regelmäßiges Schneiden einen Bärenklau davon abhalten kann, jemals zu blühen. Die Quelle stellt klar, dass das Schneiden von Rosetten „ihre Lebensdauer verlängert, indem es den Zeitpunkt der Blüte hinausschiebt“ (Pyšek et al. 2007, S. 123). Erneuert man den Aufschub jeden Sommer, kommt die Blüte nie. Kein Graben, kein Spritzen: geduldiges Mähen, und die Blüte ist für immer aufgeschoben. — Ed. Bernstein (Diskussion) 16:46, 26. September 2026 (UTC)